An vielen Ecken feingeschliffen steht seit gestern Abend iTunes in Version 10 zum Download bereit. Auf den ersten Blick lies iTunes 10 besonders in der Sidebar farbliche Federn wo nun graue Icons dominieren. Der iTunes Store ansich blieb weitestgehend unverändert – natürlich bis auf die “Ping”-Implementierung.
Besonders Ping scheint aber unter der massiven Userlast zu schnaufen. So ist der Upload eines persönliches Avatars nicht immer problemlos möglich und die Statusmeldungen erscheinen zeitweise wirr durcheinander und nicht chronologisch.
Möchte man die farbenfrohen Icons aus iTunes 9 wieder zurück aber bietet die Webseite drien.com eine modifizierte iTunes 10 Installationsdatei für Mac-Nutzer an welche eben diese mitbringt. Ein reguläres iTunes-Update dürfte diese farbigen Icons aber wieder überschreiben.
Der iTunes Miniatur Player, welcher bisher per Druck auf den orangenen Fenster-Button oben rechts geöffnet werden konnte, wurde durch einen neuen Coverart-Player ersetzt der sich nun per Klick auf das kleine Coverart-Fenster unten links in der Sidebar öffnet aber sich nicht stets im Vordergrund positionieren lässt und dementsprechend schnell mal unter allen geöffneten Fenster verschwindet. Dafür kann dieser Mini Player auch Videos Abspielen welche sich in der Mediathek bzw. der jeweiligen Playlist befinden.
Stört man sich, aus welchen Gründen auch immer, an den vertikal angeordneten drei Fensterbuttons zum Maximieren, Minimieren und Schliessen des iTunes Fensters und möchte diese wieder in die waagrechte bringen, lässt sich dies über einen kleinen Terminal-Command bewerkstelligen. Hierzu einfach unter OSX das Terminal öffnen und “defaults write com.apple.iTunes full-window -1” eingeben.
iTunes 10 wirkt nicht nur deutlich übersichtlicher und auch frischer als der Vorgänger sondern bietet auch, jedenfalls beim Synchronisieren von iDevices, mehr Performance. Eine Übersicht der iTunes 10 Features wie auch How-To-Videos von Ping und Co. findet sich wiauf der Apple Webseite.
Folgend die zwei neuen iPod touch und iPod nano Werbespots:
CNET TV bietet uns erste Hands-On Videos des neuen iPod touch, iPod nano, iPod shuffle und Apple TV:
Auch die gestrige Keynote steht bereits als Podcast und Videostream bereit.
Passend zur heutigen Präsentation neuer Apple Produkte möchten wir euch auf Flip4New.de aufmerksam machen. Bei Flip4New kann man nicht nur gebrauchte Apple-Produkte, von iPod über iPhone bis Mac Pro, sondern verschiedenste gebrauchte Elektronik-Geräte in Zahlung geben bzw. gegen neue Geräte oder Gutscheine eintauschen, beispielsweise ein altes MacBook pro gegen ein neues MacBook pro.
Als Beispiel erhält man für ein gebrauchtes iPhone 3GS in gutem Zustand immernoch bis zu EUR 405,- beziehungsweise kann man bei iPods bis zu 75% sparen.
Der Zeitpunkt dieser Vorstellung ist nicht zufällig gewählt denn Flip4New steht ab heute auch österreichischen Usern zur Verfügung und zur Feier der neuen iPods, welche ebenfalls ab sofort bei Flip4New auswählbar sind, gibt es für kurze Zeit für jeden alten iPod zusätzlich einen EUR 10,- iTunes Gutschein oben drauf.
Der Vorgang ansich ist sehr einfach: Auf Flip4New.de bzw. Flip4New.at das Gerät auswählen dass man eintauschen möchte, den Preis errechnen den man bekommen kann und im Anschluss je nach Wunsch ein neues Gerät aussuchen oder für den errechneten Betrag Saturn-, iTunes- oder Amazon-Gutscheine bzw. Bargeld erhalten.
In den kommenden Tagen werde ich Flip4New.de für Euch noch genauer testen in dem ich mein geliebtes MacBook pro gegen ein Neues eintauschen werde.
Vor kurzem ging das Apple Special Event zu Ende welches traditionell im September ganz im Zeichen von iPod und iTunes stand.
iOS 4.1 für iPhone und iPod touch und iOS 4.2 für iPad
Zu Beginn kündigte Apple CEO Steve Jobs iOS 4.1 für iPhone und iPod touch sowie iOS 4.2 für das iPad an. Ersteres wird aber nächster Woche zum Download bereitstehen, zweiteres erst im November. iOS 4.2 erweitert das iPad um alle iOS 4 Features die bereits für das iPhone verfügbar sind (Multitasking, Folders usw.).
Mit iOS 4.1 wird auch der Annäherungssensor- sowie ein Bluetooth-Bug gefixt. Auch kann man mit iOS 4.1 nun HD-Videos in voller Auflösung über WiFi auf Youtube hochladen.
Interessant für iPhone 4 User dürfte die neue HDR-Funktion der Kamera-Applikation für Fotos sein. Sowohl in iOS 4.1 als auch 4.2 findet sich das neue Game Center welches ein Social Gaming Network darstellt und über jenes man Statistiken, Achievements und Multiplayer-Freunde verwalten und einsehen kann. Man kann sich über das Game Center auch mit Freunden oder zufällig gewählten Spielern ein Multiplayer-Spiel starten sofern die jeweilige App das Game Center unterstützt.
Folgend eine Übersicht der neuen Produkte:
Runderneuert vereint der neue iPod shuffle das Beste der beiden Vorgängerversionen. Quadratisch und aus Aluminium ist der iPod shuffle nun wieder mit Hardware-Buttons aber auch mit VoiceOver ausgestattet. Zu haben in 5 Farben für einen Preis von EUR 55,- für das 2GB Modell.
Der einst erfolgreichste iPod ähnelt im Design dem iPod shuffle, ist aber um ein Stück größer und muss zum ersten Mal auf das Clickwheel verzichten. Dafür verfügt der neue iPod nano über ein Multitouch-Display , einen Clip zum Befestigen an der Kleidung und etwaig auch über iOS. Letzteres wird sich in naher Zukunft noch herausstellen, wurde aber von Steve Jobs nicht erwähnt. Der iPod nano wandert wahlweise mit 8GB für EUR 169,- oder 16GB Speicher für EUR 199,- über die Ladentheke. Zur Auswahl stehen 7 Farben inklusive eine “Product (RED)” Edition. Video kann der Nano nicht mehr abspielen.
Wie erwartet wurde der neue iPod touch mit einer Frontkamera für FaceTime, einer Rückkamera für HD 720p Videoaufnahmen und einem Mikrofon ausgestattet. Ein Blitzlicht sucht man aber vergebens. Dafür gibts das iPhone 4 Retina Display und ein noch dünneres Gehäuse aus poliertem Aluminium. Im Inneren werkelt ein Apple A4 Prozessor, ebenfalls wie im iPhone 4, und ein 3-Axen Gyroskop. Zu haben mit 8GB für EUR 239, 32GB für EUR 309,- oder 64GB für EUR 409,-.
Der iPod Classic blieb unverändert. Alle neuen iPods sind ab nächster Woche verfügbar.
Die wohl größte Veränderung erfuhr “Steves Hobby” Apple TV. Um 3/4 kleiner als die erste Generation leistet die Zweite in schickem Schwarz für nur noch EUR 119,- dem heimischen HD-Fernseher Gesellschaft. Vorerst nur in den USA, UK, Deutschland, Australien, Frankreich und Irland verfügbar soll das neue Apple TV in Zukunft aber auch in weiteren Ländern angeboten werden.
Mit dem neuen Apple TV lassen sich Filme und TV-Shows nicht mehr kaufen und auf das Apple TV herunterladen sondern nur noch ausleihen und streamen – dafür ist das Angebot aber um einiges günstiger. So werden TV-Shows in den USA bereits ab USD 0,99 und Filme die zum selben Zeitpunkt auf DVD auf den Markt kommen für USD 4,99 angeboten. Über den App Store verfügt der kleine schwarze Kasten aber nicht.
Ein nettes Feature ist das von AirTunes auf AirPlay umbenannte “heimische Streamen” von Filmen, Videos, Musik und Fotos vom Mac ABER AUCH iOS-Devices kabellos direkt auf das Apple TV. Hat man also Filme, Musik und Fotos auf seinem iPhone kann man diese auf dem Apple TV abspielen ohne diese zuvor synchronisieren zu müssen. Zu haben ist das neue Apple TV in 4 Wochen.
Apple spendierte der 10. iTunes Verison neben einem neuen Icon bzw. Logo auch eine neuen Listen-Ansicht der Musik optimiert für Alben auch AirPlay und mit “iTunes Ping” sogar ein “Social Music Network” welches vom Aufbau sehr den Facebook-Statusmeldungen ähnelt aber auch Aspekte von Twitter mitbringt. Über iTunes Ping kann man anderen Usern folgen, diese über die eigene Lieblingsmusik und besuchte Konzerte auf dem Laufenden halten sowie mit den Followern Statusmeldungen, Fotos und Videos sharen.
Wie bereits erwähnt kann man anderen Usern und Artists folgen, kann aber natürlich selbst wählen wer einem folgen darf und wer nicht – Invite Only oder frei zugänglich – wie in Twitter. Und das alles auch vom iPhone und iPod touch aus, direkt in der iTunes Applikation.
Da es aus technischen Gründen bei uns leider nicht geklappt hat hier nun ein PC-kompatibler Livestream:
Wenig überraschend verabschiedet sich der Apple Online Store knapp eine Stunde vor der Apple Keynote in den Offline-Modus zur Einpflegung neuer Produkte.

Zusammen mit TouchTalk werden wir die heutige Apple Keynote nicht nur wie gewohnt audio- sondern auch videotechnisch begleiten. Hierzu bieten wir euch einen Live Video Stream über Ustream an welchen ihr mit einem Mac, iPhone, iPod touch und iPad UND PC aus betrachten könnt.
Solltet ihr also auch technischen Gründen nicht auf den offizielle HTTP-Stream zugreifen können, könnt ihr auf unseren Ustream Stream ausweichen, müsst aber dann unsere Kommentare hierzu ertragen.
Starten werden wir um kurz vor 19 Uhr auf http://live.touchtalk.at/.
Einen Liveblog werden wir deshalb auf BENM.AT heute nicht bieten da dies ja unser Stream übernimmt. Jedoch warten wir natürlich im Anschluss an die Keynote mit einer ausführlichen Zusammenfassung für euch auf.

Apple wird noch Ende diesen Monats eine verbesserte iPhone 4 Version “ohne Antennenprobleme” auf den Markt bringen, sagt zumindest Marco Quatorze, ein Manager des mexikanischen Mobilfunkproviders Telcel. Dieses Gerücht würde sich mit dem Fakt decken, dass das “iPhone 4 Case Program” vorerst bis Ende September veranschlagt ist bzw. bis Apple “eine bessere Lösung findet”.
Diese bessere Lösung dürfte ein leicht überarbeitetes neues iPhone 4 sein. Dies hört die österreichische Zeitung derStandard auch aus österreichischen Mobilfunkkreisen.
Wohlbemerkt handelt es sich natürlich um ein Gerücht. Was mit jenen iPhone 4 passiert die bereits verkauft wurden und unter Antennenproblemen leiden wurde nicht erwähnt.
Mit den BENM.AT Promotions of the Day werden wir euch täglich die interessantesten reduzierten Applikationen aus dem AppStore vorstellen.
Bleibt bei den App-Schnäppchen auf dem Laufenden indem ihr den Feed abboniert, uns auf Twitter folgt oder Facebook-Fan werdet.
Wie der folgende Test der finalen Version von Flash 10.1 auf einem Google Nexus One mit Android 2.2 zeigt, lässt die Performance von Flash-Video aber auch des Browsers beim Anzeigen von Flashinhalten sehr zu wünschen übrig. Bei diesem Ergebnis wundert es nicht dass Flash seinen Weg auf das iOS nicht finden wird.